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Text des Monats

Nicht aus Holz oder Stein

nicht geschnitzt, gebaut oder programmiert ist der Schöpfer dieser Welt, der lebendige Gott des Himmels und der Erden. Unsichtbar ist er und doch sichtbar, erfahrbar und real. Zu erkennen aus den Wundern der Natur, den Gesetzmäßigkeiten des Universums, dem Geschehen des eigenen Lebens.

Gott ist Person, in einer Dimension, für die unsere leiblichen Augen noch nicht geöffnet sind. Keine Fiktion, keine virtuelle Projektion, keine erdachte Instanz. Er ist Herr über die Ewigkeit, über Leben und Tod. – Woher können wir das wissen? Was soll das Ganze?

„Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.“ (Matthäus 16, 16.17)

Wir sind darauf angewiesen, dass wir es mitbekommen, dass Gott sich uns persönlich mitteilt, dass er sich uns gegenüber offenbart. Wenn es passiert, dann werden wir es wissen! Wir wissen, von wem wir angesprochen werden und was es bedeutet. Gut, wenn wir es nicht verdrängen, wenn es uns nicht zum Ärgernis wird, denn Gott ruft nicht nur einmal, er ruft immer und immer wieder.

Wenn wir Gott einmal erfahren haben, wird uns das beunruhigen. Gewissen und Erkenntnis beginnen sich zu decken, Perspektiven werden sich ändern, Prioritäten verschieben. Aus den ersten vagen Schritten erwächst ein fester Gang, beginnender Glaube verwandelt sich in Bekennen, die Suche nach dem Zuhause mündet in Frieden und Stille vor dem Schöpfer des Universums.

Unser Gott ist ein Gott der Armen, der Unterdrückten, der Leidenden und sich nach Gerechtigkeit Sehnenden. Was sonst sollte der einfache Mensch wohl davon halten, von einem Gott, der den Reichen noch mehr gibt, an Macht, und Anerkennung, und Geld? Von einem Gott, der sich selbst abschaffen wöllte? Welch ein Unsinn!

Unser Gott ist ein Gott der Liebe, der Vergebung und der Treue. Niemand, den ich mir günstig stimmen müsste, oder der mir unmenschliche Lasten auferlegt. „… lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen“, sagt Christus selbst von sich (Matthäus 11,29).

Lassen wir es zu, dass wir beschenkt werden. Mit mehr, als wir uns je vorzustellen vermögen. Schätzen und achten wir das, was uns in die Hände gelegt wird; nicht nur in die Hände, sondern vor allem ins Herz.

JP



 

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