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Text des Monats

Weihnachtsstress oder himmlische Ruhe

Ist denn schon wieder ein Jahr um? Ich erinnere mich noch deutlich an die letztjährigen Erlebnisse. Man sagt doch: Die Vorweihnachtszeit sei die schönste. Bereits im August gab es die ersten Pfefferkuchen zu kaufen. Die Schokoladen-Weihnachtsmänner ließen nicht lange auf sich warten. Und irgendwie war plötzlich der erste Advent da. Nun wurde gewaltig am Aufbau einer „Weihnachtsstimmung” gearbeitet: Liedbeschallung in Kaufhäusern, Weihnachtsmärkte mit jahreszeittypischen Angeboten wie Glühwein, Stollen und „Pflaumentoffel“ hier bei uns in Dresden.
Es ließen sich noch andere Leckereien erfinden und natürlich auch anbieten: Ochse am Spieß, Pulsnitzer Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Schokospieße mit Früchten, Quarkbällchen, Zuckerwatte usw..
Die Angebote sind so attraktiv, dass viele Busse ihre Ladungen am Aussteigepunkt ausspuckten und Menschenmengen über die Weihnachtsmärkte strömten. „Das ist des Volkes wahrer Himmel”, möchte man mit Goethe sagen. Aber ist das die Weihnachtsstimmung, die wir suchen, um uns mehr auf das Fest zu freuen, oder sollen wir einfach zum Kauf angeregt werden, und möglichst wenig an das wahre Weihnachtsfest denken? Das wird jeder für sich entscheiden, und das soll ihm auch nicht genommen werden. Aber einmal kurz innehalten und sich selbst ein paar Fragen zu stellen, sollte doch erlaubt sein, oder?
Lasse ich mich in einen Kaufrausch drängen? Will ich die Hektik der Einkäufe, Vorbereitungen und Speisenherstellung bis zum letzten Augenblick ausdehnen? Ist diese Hektik die Seele der Weihnachtszeit? Wer zwingt mich eigentlich, an allen Angeboten teilzunehmen?

Die Weihnachtszeit hat uns im Griff. „Weihe-Nacht” oder „Heilige Nacht” sind eindeutig religiöse Begriffe. Nun sind zwar immer weniger Menschen christlich. Immer mehr nutzt man esoterische oder fernöstliche Angebote, um Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden. Für mich jedoch hat die Botschaft der Engel bei der Geburt Christi, dem Ursprung der Weihnacht, eine besondere Bedeutung. „Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der lang ersehnte Retter zur Welt gekommen.” (Lk 2, 11 Hfa)

Wieso Retter? Wovon soll ich gerettet werden? Das Verhältnis zwischen Gott und Mensch war durch den Sündenfall zerbrochen. Wir erinnern uns: Adam, Eva und die Frucht. Wer die Verbindung zu seinem Schöpfer verliert, ist verloren, ob er es merkt oder nicht. All die wunderbaren Angebote Gottes bleiben ihm verschlossen. Er ist getrennt von der Lebensquelle. Aber durch Jesus gibt es einen Weg, den Weg zurück zur Lebensquelle.

Als dieser Retter erwachsen geworden war, hatte er den Menschen damals und mir heute etwas zu sagen. Seine Botschaft: Es gibt jemand, der dich unendlich liebt, man nennt ihn einfach Gott. Mit ihm kannst du in Verbindung treten. Nimm sein Angebot an, dein Leben zu gestalten. Er wird all deine Anliegen anhören und viele davon positiv bescheiden. Das ist für mein Leben eine ganz wichtige Grundlage: Es gibt jemand, dem ich Freude und Leid, Trauer und Jubel sagen kann. Ich bin praktisch nie allein.

Falls wir es vergaßen oder dieses Angebot noch nicht angenommen haben, dann lernen wir es doch einfach neu kennen. Dazu kann man am besten die Bibel zur Hand nehmen, und wer Hilfe beim Lesen braucht, einen kostenlosen und unverbindlichen Bibel-Lese-Fernkurs beginnen. Oder man trifft sich mit einen frohen Christen zu einem Gespräch.

Lassen wir uns in der Vorweihnachtszeit nicht vom Trubel gefangen nehmen. Setzen wir bewusst neue Akzente in unserem Alltag. So kann Weihnachtszeit vielleicht doch zu einem bedeutenden und befreienden Ereignis werden – trotz aller Hektik.

JG





 

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