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Text des Monats

52 Tage Urlaub

Lange Wochen haben wir uns nach Wärme und Sonne gesehnt. Dann kam die Hitze. So hatten wir es auch nicht gemeint. Kann das Wetter nicht einmal freundlich sein und erträgliche Temperaturen bescheren? Nachts darf es ja auch mal regnen, nichts dagegen.

Die Pflanzen haben auch ihre Rechte. Aber zuerst kommen wir, die Menschen Hoppla, da haben wir doch einen kräftigen Egoismus um die Ecke gucken sehen. Ist das wirklich so schlimm, sich schönes Wetter zu wünschen, und natürlich schöne Umstände, damit wir es recht genießen können?

Wahrscheinlich ist der Plan Gottes, die Wetterküche nicht in menschliche Hände zu geben, doch gut durchdacht. Ein Bibeltext sagt, dass Gott wohl um die Grenzen der menschlichen Existenz weiß, er kann ihm nicht alles anvertrauen. Aber trotzdem ist er gnädig: Psalm 103, 13.14: „Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er gedenkt daran, dass wir Staub sind.” Gott kennt unsere Grenzen sehr wohl, trotzdem überschüttet er uns mit seiner Liebe.

Aber kommen wir zu unserer schönen Sommerzeit zurück! Wir lieben sie. Am besten wäre immer Urlaub und Erholung, statt der Tretmühle des Brotverdienstes und der Pflichten. Dazu die drückenden Sorgen und Befürchtungen. Wer will freiwillig so leben?

Schau in einer Konkordanz oder im Computer nach, die Worte „Urlaub” und „Erholung” wirst du in der Bibel nicht finden (ich habe allerdings nur bei Luther nachgesehen). In einer älteren Version stand noch: Nehemia erbat sich „Urlaub” von seinem König. Aber das wäre heute missverständlich. Hat Gott nicht Mitleid mit uns geplagten Menschen? Doch! Nach dem Sündenfall sagte Gott: 1. Mose 3,17: „verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang.”

Die Mühsal gehört nun leider zum Menschenleben. Wohl dem, bei welchem Hobby und Arbeit zusammenfallen und es zur Freude geworden ist, der Beschäftigung nachzugehen. Er gab seinen Geschöpfen zwar keinen Urlaub, aber einen sogar wöchentlichen Ruhetag. Das ist noch mehr als Urlaub. 52 freie Tage im Jahr (wegen der 52 Wochen). Herrlich. Aber wenn wir sie nicht nutzen?

Und an diesem Tag finden wir auch die „Erholung” die wir vorhin vermisst haben. Und auch gegen die Sorgen des Lebens gibt uns Gott Hilfestellung. Matthäus 6, 30-33: „Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.”

In diesem Sinne wünsche ich allen eine gesegnete Sommerzeit von Gott; und mit ihm.

AHo



 

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